24hseries.com > Championchips of the Continents Stop 2 Portimao/Portugal

Autorennen fahren, wo andere Urlaub machen, direkt an der Algarve im „Autodromo International do Algarve“. Portimao besitzt eine wunderschöne Rennstrecke , die sich versteckt im Hinterland der Küstenregion dem Besucher vom ersten Anblick an recht imposant präsentiert und vom Besucherturm den Zuschauern und Teilnehmern einen 360 Grad Blick über die gesamte Strecke bietet.

Im Nachhinein betrachtet entpuppte sich das gesamte Rennwochenende als ziemlich beeindruckend und damit fällt auch dieser Rennbericht ziemlich knapp aus. Unser Auto war von Anfang an perfekt auf die Berg- und Talstrecke abgestimmt und so konnten wir es  im  Qualifying direkt mit den ersten Runden auf die Pole in der Klasse fahren. Da ein Teil unseres Teams gleichzeitig noch am Nürburgring zur VLN im Einsatz war, mussten die Stints etwas anders geplant werden und es war klar, daß Gustav, Michi Fischer und Bernd Küpper vom Start an bis durch die Nacht fahren mussten, bevor Martin Kroll und Michael Schrey vom  „Ring“ am Sonntag morgen wieder zurück und einsatzfähig sein würden.

Direkt vom Start an gings es für uns Step by Step nach vorne. Das Team von Bonk Motorsport und alle Fahrer arbeiteten so fokussiert und nahezu perfekt, daß wir schon nach kurzer Zeit mehrere Runden Vorsprung  auf den BMW M235 von Sorg Rennsport hatten und nie auf vollen Kampfeinsatz fahren mussten. Wir konnten einige Code 60 Phasen super nutzen, um Fahrerwechsel, Tankstops und Bremsenwechsel unter geringstmöglichem Zeitverlust zu absolvieren.

Einzig die südländisch heißen Temperaturen von um die 30 Grad waren trotz der beständigen Meeresbriese eine Belastung für Mensch und Maschine, aber auch hierfür waren wir gerüstet und sorgten mit unserem „Pool“ für Abkühlung und ein bisschen Erheiterung.

Bis in die Nacht konnten wir unseren Vorsprung weiter ausbauen und eigentlich ziemlich ungefährdet unsere Runden ziehen, aber auch dieser Komfort kann manchmal schwierig sein, denn es ist nicht immer leicht, in Führung liegend die Konzentration hoch zu halten, um den vollen Speed mit um den Kurs zu nehmen ohne Fehler zu machen.

In der Nacht kam es dann doch noch zu einem etwas ungewöhnlichen Zwischenfall, beim Befüllen der Zisterne an der Tankstelle lief diese über und lies dort einen  See aus Treibstoff entstehen. Die Feuerwehr konnte den Schaden leider nicht sofort beheben, so dass es eine Rennunterbrechung von ca. 2 Stunden gab.

Nachdem der Neustart erfolgt war, fanden alle Fahrer schnell in den eigenen Rhythmus zurück und von Runde zu Runde wurde der Vorsprung größer. Dass beim Zieleinlauf die Position 1 in der Klasse für uns auf der Anzeigentafel stand, überraschte diesmal niemand. Aber die Tatsache, dass dies das perfekte Rennen von allen Beteiligten war, gab jedem ein  Gefühl des Stolzes, als Team zu 100 % zusammen gearbeitet zu haben und in allen Bereichen sein Bestes gegeben zu haben. Nun gehen wir als führendes Team in der TCE European Championchipswertung und in der TCE Wertung of the Continents, sowie als Cup 1 Führender in die nächsten Rennen.

See you soon in Barcelona.

 

 

 

 

 

 

 

 

Cordula Oetker

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